Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte lassen sich nicht pauschal mit einem festen Betrag beziffern, weil mehrere Stellschrauben gleichzeitig wirken. Je früher du einsteigst, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge, da das Risiko aus Sicht des Versicherers niedriger ist. Dazu kommen Faktoren wie Fachrichtung, berufliche Tätigkeit (zum Beispiel viel operative Tätigkeit oder eher sprechende Medizin), dein Gesundheitszustand, die vereinbarte BU-Rente, das Endalter der Absicherung und die Höhe einer möglichen Selbstbeteiligung. Ein junger Medizinstudierender oder Assistenzarzt, der früh eine ausreichend hohe Rente absichert und keine größeren Vorerkrankungen hat, zahlt für einen hochwertigen Tarif typischerweise einen deutlich niedrigeren Beitrag als ein Arzt, der erst mit Mitte vierzig mit gesundheitlichen Vorbelastungen einsteigt und eine hohe Rente bis 67 absichern möchte. In vielen Fällen bewegen sich die Beiträge für eine solide Ärzte-BU je nach Ausgangslage im Bereich eines zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Eurobetrags pro Monat; bei sehr hoher Rentenhöhe, höherem Eintrittsalter oder Risikofaktoren kann es auch spürbar teurer werden. Wichtig ist, nicht nur auf den Beitrag zu schauen, sondern immer auf das Verhältnis zwischen Preis und Leistung: Ein scheinbar günstiger Vertrag, der im Leistungsfall Lücken hat oder nur schwer leistet, kann sich im Ernstfall als sehr teuer herausstellen, während ein etwas höherer Beitrag mit klaren, leistungsstarken Bedingungen langfristig die deutlich bessere Wahl ist. Eine individuelle Berechnung auf Basis deiner konkreten Daten zeigt dir am zuverlässigsten, welcher Beitrag für dein Profil realistisch ist.