Die Wahl der passenden Krankenversicherung gehört zu den wichtigsten finanziellen Entscheidungen im medizinischen...
27. März 2026
Marvin Noltemeier
Synonyme: PKV für Anwärter
Wer eine Laufbahn im öffentlichen Dienst einschlägt, beschäftigt sich früher oder später mit der Frage nach dem passenden Krankenversicherungsschutz. Beamtenanwärter erhalten im Krankheitsfall grundsätzlich Beihilfe von ihrem Dienstherrn. Die Beihilfe übernimmt jedoch nur einen Teil der tatsächlich entstehenden Krankheitskosten. Für den verbleibenden Anteil wird eine private Krankenversicherung benötigt.
Mit dem Tarif BA bietet die HanseMerkur eine speziell für Beamtenanwärter entwickelte private Krankenversicherung an. Die Tariflösung richtet sich an Referendare, Lehramtsanwärter, Polizeianwärter, Verwaltungsanwärter, Finanzanwärter sowie weitere Personen mit Beihilfeanspruch. Gemeinsam mit dem Tarif BAE entsteht ein umfassender Krankenversicherungsschutz für die Anwärterzeit.
Die Tarifkombination orientiert sich in weiten Teilen am Leistungsniveau des HanseMerkur Be Fit Best. Gleichzeitig wurde sie gezielt auf die Anforderungen von Beamtenanwärtern zugeschnitten und bietet eine langfristige Lösung vom Beginn der Ausbildung bis zur späteren Verbeamtung.
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Die HanseMerkur setzt bei Beamtenanwärtern auf zwei aufeinander abgestimmte Tarifbausteine.
Der Tarif BA bildet die eigentliche private Krankenversicherung und übernimmt die Absicherung der verbleibenden Krankheitskosten nach Leistung der Beihilfe.
Der Tarif BAE erweitert den Versicherungsschutz um zusätzliche Leistungsbausteine und Komfortleistungen.
Beide Tarife können ausschließlich gemeinsam abgeschlossen werden und bilden zusammen die Anwärterlösung der HanseMerkur.
Die Tarifkombination richtet sich insbesondere an:
Versicherbar sind Personen zwischen dem 15. und 39. Lebensjahr mit entsprechendem Beihilfeanspruch.
Anders als Arbeitnehmer erhalten Beamtenanwärter keinen Arbeitgeberzuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung. Stattdessen beteiligt sich der Dienstherr über die Beihilfe an den Krankheitskosten.
Die Beihilfe übernimmt je nach persönlicher Situation und Bundesland einen bestimmten Prozentsatz der erstattungsfähigen Aufwendungen. Die verbleibenden Kosten müssen privat abgesichert werden.
Genau hierfür wurde die HanseMerkur BA entwickelt. Die Tarifkombination schließt die Finanzierungslücke zwischen Beihilfe und tatsächlichen Krankheitskosten und sorgt für einen umfassenden Krankenversicherungsschutz.
Im ambulanten Bereich bietet die HanseMerkur BA ein breites Leistungsspektrum.
Zu den versicherten Leistungen gehören unter anderem:
Zusätzlich übernimmt die HanseMerkur weitere Vorsorgeuntersuchungen bis zu 250 Euro pro Versicherungsjahr.
Auch zahlreiche Heilmittel werden berücksichtigt, darunter:
Der Tarif umfasst eine Vielzahl medizinisch notwendiger Hilfsmittel.
Hierzu zählen beispielsweise:
Für Krankenfahrstühle werden Aufwendungen bis zu 15.000 Euro berücksichtigt.
Zusätzlich umfasst der Versicherungsschutz Reparaturen, Wartungen und notwendige Einweisungen in die Nutzung der Hilfsmittel.
Leistungen für Brillen und Kontaktlinsen spielen gerade bei jungen Beamtenanwärtern häufig eine wichtige Rolle.
Die HanseMerkur sieht hierfür Leistungen von bis zu 600 Euro innerhalb von 24 Monaten vor.
Darüber hinaus beteiligt sich der Versicherer an den Kosten für Augenlaserbehandlungen wie LASIK. Hierfür stehen bis zu 4.000 Euro innerhalb von 60 Monaten zur Verfügung.
Die Tarifkombination berücksichtigt moderne digitale Gesundheitsanwendungen.
Hierzu können beispielsweise digitale Therapieprogramme oder Gesundheits-Apps gehören, die im offiziellen DiGA-Verzeichnis aufgenommen wurden und die tariflichen Voraussetzungen erfüllen.
Damit trägt die HanseMerkur der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen Rechnung.
Psychische Erkrankungen gewinnen auch bei jungen Menschen zunehmend an Bedeutung.
Die HanseMerkur BA umfasst deshalb Leistungen für psychotherapeutische Behandlungen. Je Kalenderjahr können bis zu 50 Sitzungen berücksichtigt werden.
Zusätzlich werden verschiedene naturheilkundliche Leistungen übernommen.
Hierzu zählen unter anderem Behandlungen durch:
Im stationären Bereich werden die allgemeinen Krankenhausleistungen übernommen.
Hierzu gehören insbesondere:
Zusätzlich sind medizinisch notwendige Transporte zum nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus abgesichert.
Da der Tarif BA immer gemeinsam mit dem Tarif BAE abgeschlossen wird, profitieren Versicherte von zusätzlichen stationären Leistungen.
Hierzu gehören insbesondere:
Dadurch wird der stationäre Versicherungsschutz deutlich erweitert.
Neben der klassischen medizinischen Versorgung werden auch verschiedene Rehabilitationsmaßnahmen berücksichtigt.
Hierzu gehören:
Damit unterstützt die Tarifkombination Versicherte auch bei längeren Genesungsprozessen nach Erkrankungen oder Unfällen.
Im Bereich Zahnmedizin umfasst die Tarifkombination zahlreiche Leistungen.
Hierzu gehören unter anderem:
Gerade hochwertige Zahnersatzmaßnahmen können schnell mehrere tausend Euro kosten. Entsprechend wichtig ist eine leistungsstarke Absicherung bereits während der Anwärterzeit.
Auch Leistungen rund um Schwangerschaft und Geburt sind Bestandteil des Versicherungsschutzes.
Hierzu zählen insbesondere:
Damit bietet die HanseMerkur BA bereits in jungen Jahren einen umfassenden Gesundheitsschutz für verschiedene Lebensphasen.
Die Tarifkombination BA und BAE orientiert sich in weiten Teilen am Leistungsniveau des HanseMerkur Be Fit Best.
Im Vergleich zum Be Fit Best bestehen insbesondere folgende Unterschiede:
Abgesehen von diesen Punkten orientiert sich die Tarifkombination weitgehend an der Leistungswelt des HanseMerkur Be Fit Best.
Ein besonderes Merkmal der Tarifkombination ist die Beitragsgarantie während der Anwärterzeit.
Die Beiträge bleiben während der maximalen Versicherungsdauer von bis zu 60 Monaten unverändert. Dadurch profitieren Beamtenanwärter von einer hohen Planungssicherheit während Ausbildung, Studium oder Referendariat.
Zusätzlich sieht die HanseMerkur unter bestimmten Voraussetzungen eine Beitragsbefreiung während des Bezugs von Elterngeld vor.
Nach dem Ende der Anwärterzeit kann der Versicherungsschutz innerhalb der HanseMerkur fortgeführt werden.
Hierfür besteht ein Umstellungsrecht in die regulären Beihilfetarife des Versicherers. Eine erneute Gesundheitsprüfung ist dafür nicht erforderlich.
Dadurch kann die private Krankenversicherung langfristig an die spätere Laufbahn als Beamter auf Probe oder Beamter auf Lebenszeit angepasst werden.
Die Versicherung im Tarif BA/BAE endet spätestens nach 60 Monaten.
Der HanseMerkur BA ist eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter. Sie übernimmt die Krankheitskosten, die nach der Erstattung durch die Beihilfe verbleiben. Der Tarif wurde speziell für die Anwärterzeit entwickelt und bildet gemeinsam mit dem Tarif BAE die Anwärterlösung der HanseMerkur.
Der Tarif richtet sich an Beamtenanwärter, Referendare, Lehramtsanwärter, Polizeianwärter, Verwaltungsanwärter und weitere Personen mit Beihilfeanspruch. Auch Studierende und Auszubildende mit Beihilfeberechtigung können unter bestimmten Voraussetzungen versichert werden.
Nein. Die HanseMerkur sieht vor, dass der Tarif BA ausschließlich gemeinsam mit dem Tarif BAE abgeschlossen wird. Erst die Kombination beider Tarife ergibt den vollständigen Krankenversicherungsschutz für Beamtenanwärter.
Ja. Da die Tarifkombination immer aus BA und BAE besteht, gehören Wahlleistungen im Krankenhaus zum Versicherungsschutz. Hierzu zählen insbesondere die privatärztliche Behandlung durch den Chefarzt oder Wahlarzt sowie die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.
Ja. Über den Tarif BAE können Leistungen in Privatkliniken abgesichert werden. Dadurch erhalten Versicherte zusätzliche Möglichkeiten bei der Wahl medizinischer Einrichtungen.
Für Sehhilfen stehen bis zu 600 Euro innerhalb von 24 Monaten zur Verfügung. Dies umfasst beispielsweise Brillen und Kontaktlinsen und kann insbesondere für junge Versicherte eine interessante Leistung darstellen.
Ja. Die HanseMerkur beteiligt sich an den Kosten für LASIK und vergleichbare Verfahren zur Sehschärfenkorrektur. Innerhalb von 60 Monaten können bis zu 4.000 Euro berücksichtigt werden.
Ja. Die Beiträge bleiben während der gesamten Anwärterzeit von maximal 60 Monaten unverändert. Dadurch profitieren Beamtenanwärter von einer hohen Planungssicherheit.
Nach dem Ende der Anwärterzeit kann der Versicherungsschutz innerhalb der HanseMerkur fortgeführt werden. Hierfür besteht ein Umstellungsrecht in die regulären Beihilfetarife des Versicherers, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich wird.
Ja. Referendare gehören ausdrücklich zur Zielgruppe des Tarifs. Die Tarifkombination wurde für Personen mit Beihilfeanspruch während ihrer Ausbildung oder ihres Vorbereitungsdienstes entwickelt.
Die HanseMerkur BA bildet gemeinsam mit dem Tarif BAE die Anwärterlösung der HanseMerkur für Personen mit Beihilfeanspruch. Die Tarifkombination bietet umfangreiche Leistungen in den Bereichen Ambulant, Stationär und Zahn sowie zusätzliche Leistungen für Sehhilfen, Augenlaserbehandlungen, Psychotherapie, Naturheilverfahren und moderne Gesundheitsanwendungen.
Durch die Beitragsgarantie während der Anwärterzeit, das spätere Umstellungsrecht in die regulären Beihilfetarife und die Orientierung am Leistungsniveau des HanseMerkur Be Fit Best eignet sich die Tarifkombination insbesondere für Beamtenanwärter, die bereits während ihrer Ausbildung Wert auf einen leistungsstarken privaten Krankenversicherungsschutz legen.
Synonyme: Beihilfetarif, HanseMerkur Be Fit Best
Be Fit Best ist ein leistungsstarker Beihilfetarif der HanseMerkur für Beamte, Beamtenanwärter und berücksichtigungsfähige Angehörige. Der Tarif ergänzt die Leistungen der Beihilfe und sichert die verbleibenden Restkosten im Krankheitsfall im Rahmen der vertraglich vereinbarten Bedingungen ab.
Je nach persönlichem Beihilfebemessungssatz – in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent – deckt der Tarif den verbleibenden Kostenanteil ab. Zusammen mit der Beihilfe können damit bis zu 100 Prozent der erstattungsfähigen und tariflich versicherten Aufwendungen abgesichert werden.
Be Fit Best ist innerhalb der Be Fit-Serie als Premiumtarif konzipiert. Der Tarif richtet sich an Beamte und Beamtinnen mit gehobenem Anspruch an medizinische Versorgung, Komfort im Krankenhaus sowie erweiterten Leistungsrahmen in ambulanten und zahnärztlichen Bereichen. Durch Wahlleistungen wie Ein- oder Zweibettzimmer, privatärztliche Behandlung sowie erweiterte Erstattungsmöglichkeiten positioniert sich Be Fit Best im oberen Leistungssegment der Beihilfetarife. Der Tarif Be Fit Smart bietet eine kostengünstigere Alternative zu diesem Tarif.
Die HanseMerkur positioniert ihre private Krankenversicherung für Beamte als langfristig planbare Lösung mit vertraglich garantierten Leistungen. Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung sind die vereinbarten Leistungen nicht unmittelbar von politischen Reformen abhängig. Ergänzend stehen digitale Services wie Online-Arztangebote und Gesundheitsservices zur Verfügung.
Be Fit Best richtet sich an Beamte auf Lebenszeit, Beamtenanwärter, Referendare, Richter sowie berücksichtigungsfähige Ehepartner und Kinder mit Beihilfeanspruch.
Für Beamtenanwärter und Referendare kann ein Optionsrecht vereinbart werden, das einen späteren Wechsel oder eine Leistungsanpassung ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht. Dadurch bleibt der Zugang zu erweitertem Versicherungsschutz langfristig gesichert.
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Versichert sind medizinisch notwendige ambulante Heilbehandlungen durch Ärzte und Heilpraktiker. Dazu gehören Beratungen, diagnostische Maßnahmen, Röntgenleistungen sowie ambulante Behandlungen im Krankenhaus.
Zusätzliche Vorsorgeleistungen, die über gesetzlich eingeführte Programme hinausgehen, können im Rahmen eines Vorsorgebudgets von bis zu 250 Euro pro Kalenderjahr erstattet werden. Ambulante psychotherapeutische Behandlungen sind im tariflichen Umfang bis zu 50 Sitzungen pro Kalenderjahr abgesichert.
Medizinisch notwendige Rettungs- und Krankentransporte können unter den tariflich definierten Voraussetzungen ebenfalls erstattungsfähig sein.
Sehhilfen werden bis zu 600 Euro innerhalb von 24 Monaten erstattet.
Für Sehschärfenkorrekturen mittels Lasertechnologie wie LASIK sind bis zu 4.000 Euro innerhalb von 60 Monaten vorgesehen. Innerhalb der ersten 24 Monate nach Versicherungsbeginn gilt eine reduzierte Leistungsgrenze entsprechend den tariflichen Bestimmungen.
Erstattungsfähig sind medizinisch notwendige Hilfsmittel wie Hörgeräte, Prothesen, Orthesen, Kompressionsstrümpfe, Insulinpumpen oder Sauerstoffgeräte, soweit sie tariflich vorgesehen sind.
Krankenfahrstühle werden bis zu einem Rechnungsbetrag von 15.000 Euro übernommen. Reparatur-, Wartungs- und Leihkosten können ebenfalls berücksichtigt werden.
Digitale Gesundheitsanwendungen, die als zugelassene Medizinprodukte anerkannt sind, können unter bestimmten Voraussetzungen erstattungsfähig sein.
Naturheilkundliche Behandlungen durch Ärzte oder Heilpraktiker sind im Rahmen anerkannter Leistungsverzeichnisse versichert. Erstattet werden sowohl Behandlungskosten als auch verordnete naturheilkundliche Arznei- und Heilmittel im tariflichen Umfang.
Der Tarif umfasst allgemeine Zahnbehandlungen, prophylaktische Maßnahmen sowie konservierende Leistungen.
Zahnersatz einschließlich Kronen, Brücken, Inlays und Implantaten ist Bestandteil des Versicherungsschutzes. Auch Material- und Laborkosten werden im tariflich vereinbarten Umfang erstattet. Kieferorthopädische Behandlungen sind ebenfalls versichert.
Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen können bis zu 21 Tage erstattet werden und sind grundsätzlich einmal innerhalb von drei Kalenderjahren vorgesehen.
Auch ambulante Anschlussheilbehandlungen nach einem stationären Krankenhausaufenthalt sind für bis zu 21 Tage im tariflichen Rahmen abgesichert.
Bei vorübergehenden Auslandsreisen besteht Versicherungsschutz für ambulante und stationäre Heilbehandlungen im tariflichen Umfang.
Medizinisch notwendige Rücktransporte nach Deutschland sind abgesichert. Im Todesfall werden Überführungskosten nach Deutschland oder Bestattungskosten im Ausland im Rahmen der vertraglichen Regelungen übernommen.
Der Versicherungsschutz kann um stationäre Wahlleistungen ergänzt werden. Dazu gehören die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sowie die privatärztliche Behandlung.
Eine Erstattung oberhalb der Höchstsätze der Gebührenordnungen kann im Rahmen des ergänzenden Bausteins und unter Berücksichtigung der tariflichen Voraussetzungen erfolgen.
Bei Verzicht auf Wahlleistungen kann ein Krankenhaustagegeld gezahlt werden. Zudem ist die Unterbringung einer Begleitperson für versicherte Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres vorgesehen.
Während der ersten drei Monate des Bezugs von Elterngeld kann unter bestimmten Voraussetzungen die Beitragszahlung entfallen, während der Versicherungsschutz bestehen bleibt.
Versicherte ab dem versicherungstechnischen Alter von 20 Jahren können bei erfolgreichem Gesundheits-Check einen Beitragsnachlass von 10 Prozent auf bestimmte Tarifbestandteile erhalten. Bei Leistungsfreiheit besteht Anspruch auf eine garantierte pauschale Beitragsrückerstattung. Zusätzlich kann eine erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung gewährt werden. Die konkrete Höhe richtet sich nach dem versicherten Tarifumfang und der Anzahl leistungsfreier Jahre.
Alternativ kann die Rückerstattung, abhängig von der vertraglichen Vereinbarung, auch als Beitragsstundung genutzt werden. In diesem Fall reduziert sich die laufende Beitragszahlung im Folgezeitraum. Durch die Bildung von Alterungsrückstellungen wird ein Teil der Beiträge angespart, um die Beitragsentwicklung im höheren Lebensalter zu stabilisieren.
Für Beamte, Beamtenanwärter, Referendare sowie berücksichtigungsfähige Angehörige mit Beihilfeanspruch.
Zusammen mit der Beihilfe können bis zu 100 Prozent der erstattungsfähigen Aufwendungen abgesichert werden.
Bis zu 600 Euro innerhalb von 24 Monaten.
Ja, bis zu 4.000 Euro innerhalb von 60 Monaten. In den ersten 24 Monaten gilt eine reduzierte Leistungsgrenze.
Bis zu 50 Sitzungen pro Kalenderjahr.
Bis zu 250 Euro pro Kalenderjahr.
Bis zu 15.000 Euro pro Rechnungsfall.
Ja, Implantate sowie Material- und Laborkosten sind Bestandteil des Versicherungsschutzes.
Ja, ambulante und stationäre Heilbehandlungen bei vorübergehenden Auslandsreisen sowie medizinisch notwendige Rücktransporte sind versichert.
Ja, für die ersten drei Monate des Elterngeldbezugs kann die Beitragszahlung unter bestimmten Voraussetzungen entfallen.
Der Beitrag für Be Fit Best liegt aufgrund des erweiterten Leistungsumfangs über dem Smart-Tarif. Für einen 30-jährigen Beamten kann der monatliche Beitrag – abhängig von Beihilfesatz, gewählten Bausteinen und individueller Risikoprüfung – beispielsweise bei etwa 305 Euro liegen. Im Beitrag enthalten sind dabei unter anderem die stationären Wahlleistungen, das jährliche Vorsorge-Extra sowie der leistungsstärkere Beihilfeergänzungstarif. Wie bei allen privaten Krankenversicherungen wird der Beitrag individuell kalkuliert und kann je nach persönlicher Situation abweichen.
Mit Be Fit Smart bietet die HanseMerkur eine leistungsstarke Ergänzungslösung für Beamte, die gezielt ausgewählte Leistungsbereiche ausbauen möchten. Der Tarif eignet sich insbesondere für preisbewusste Beihilfeberechtigte, die ihre Absicherung flexibel erweitern und Versorgungslücken sinnvoll schließen wollen.
Synonyme: HanseMerkur Be Fit Smart, PKV Beamte
Be Fit Smart ist eine private Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte. Der Tarif wurde speziell für Beamte, Beamtenanwärter und berücksichtigungsfähige Angehörige konzipiert und übernimmt die nach Leistung der Beihilfe verbleibenden Restkosten im Rahmen der vertraglich vereinbarten Bedingungen.
Im Beihilfesystem übernimmt der Dienstherr, abhängig von Status und Beihilfevorschriften, regelmäßig zwischen 50 und 80 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen. Die verbleibenden Kostenanteile sind privat abzusichern. Be Fit Smart ergänzt diese Restkosten systematisch und erweitert ausgewählte Leistungsbereiche.
Innerhalb der Be Fit-Serie stellt Be Fit Smart die leistungsstarke Basisvariante dar. Der Tarif bietet eine solide Restkostenabsicherung nach Beihilfe mit klar definierten Leistungsbausteinen und richtet sich an Beamte, die Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beitrag und Leistungsumfang legen. Komfortleistungen wie stationäre Wahlleistungen können optional ergänzt werden. Innerhalb der Be Fit-Serie stellt der Be Fit Best die leistungsstärkere Premiumvariante dar.
Der Tarif konzentriert sich insbesondere auf Sehhilfen, Augenlaserbehandlungen, Zahnersatz, naturheilkundliche Leistungen sowie einen integrierten Auslandsreise-Krankenschutz.
Be Fit Smart richtet sich an Beamte auf Widerruf, Beamte auf Probe, Beamte auf Lebenszeit, Referendare sowie an berücksichtigungsfähige Ehepartner und Kinder mit eigenem Beihilfeanspruch.
Der Tarif der HanseMerkur Versicherung eignet sich für Personen, die ihre bestehende beihilfekonforme Absicherung gezielt ergänzen möchten. Durch klar definierte Leistungsbereiche und nachvollziehbare Höchstbeträge bietet er eine kalkulierbare Ergänzung innerhalb des Beihilfesystems. Insbesondere für Beamtenanwärter ist das integrierte Optionsrecht von Bedeutung. Es ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen einen späteren Wechsel in eine leistungsstärkere Tarifvariante ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Versicherungsfähig sind Personen mit Anspruch auf Beihilfe nach den Vorschriften des Bundes, der Länder oder anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften. Voraussetzung ist eine beihilfekonforme Grundversicherung.
Änderungen im Beihilfeanspruch oder im Status der versicherten Person sind dem Versicherer mitzuteilen, da sich hieraus Auswirkungen auf den Versicherungsschutz ergeben können.
Be Fit Smart greift nach Vorleistung der Beihilfe und der bestehenden Grundversicherung. Grundlage der Leistungsabrechnung ist der Beihilfebescheid, der die beihilfefähigen Aufwendungen verbindlich ausweist.
Erstattet werden 100 Prozent der nach Anrechnung von Beihilfe und Grundversicherung verbleibenden erstattungsfähigen Aufwendungen im Rahmen der tariflichen Bestimmungen. Nicht übernommen werden von der Beihilfe festgelegte Eigenbehalte oder Kostendämpfungspauschalen. Die Gesamterstattung darf die tatsächlich entstandenen Aufwendungen nicht überschreiten.
Der Tarif ist damit als klar strukturierte Restkostenabsicherung ausgestaltet.
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Im ambulanten Bereich erstattet der Tarif insbesondere ärztlich verordnete Arznei- und Verbandmittel, soweit diese beihilfefähig sind. Die Leistung erfolgt stets nach Vorleistung der Beihilfe im tariflich vereinbarten Umfang.
Darüber hinaus sind naturheilkundliche Behandlungen durch Ärzte oder Heilpraktiker versichert. Der Tarif erweitert damit ausgewählte ambulante Leistungsbereiche, ohne eine vollständige ambulante Vollabsicherung darzustellen.
Aufwendungen für Sehhilfen sind bis zu 600 Euro innerhalb von jeweils 24 Monaten erstattungsfähig. Hierzu zählen Brillen und Kontaktlinsen bei medizinischer Notwendigkeit.
Die Leistungsgrenze gilt innerhalb eines Zeitraums von 24 Monaten je versicherter Person.
Für Sehschärfenkorrekturen mittels Lasertechnologie, beispielsweise LASIK, werden bis zu 2.000 Euro innerhalb von 60 Monaten erstattet.
Innerhalb der ersten 24 Monate nach Versicherungsbeginn gilt eine reduzierte Leistungsgrenze von 600 Euro. Diese Staffelung entspricht der tariflichen Risikobegrenzung in der Anfangsphase des Vertrags.
Versichert sind medizinisch notwendige naturheilkundliche Behandlungen durch Ärzte oder Heilpraktiker. Erstattungsfähig sind Leistungen, die im jeweils gültigen Hufeland-Leistungsverzeichnis oder im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker aufgeführt sind.
Ärztliche Leistungen werden bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte berücksichtigt. Heilpraktikerleistungen werden im Rahmen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker erstattet.
Erstattet werden Material- und Laborkosten für prothetische Leistungen wie Brücken, Kronen, Inlays und Implantate, sofern diese im Preis- und Leistungsverzeichnis des Versicherers aufgeführt sind.
Für Zahnersatz gelten gestaffelte jährliche Erstattungshöchstbeträge pro versicherter Person. In den ersten drei Versicherungsjahren beträgt der maximale Erstattungsbetrag jeweils 520 Euro pro Jahr. Ab dem vierten Versicherungsjahr erhöht sich dieser Höchstbetrag auf 4.100 Euro pro Jahr.
Ist Zahnersatz infolge eines nach Versicherungsbeginn eingetretenen Unfalls erforderlich, entfallen diese Höchstbeträge für diesen Versicherungsfall.
Der Tarif enthält einen Auslandsreise-Krankenschutz für private Auslandsreisen von bis zu sechs Wochen Dauer.
Erstattet werden medizinisch notwendige ambulante und stationäre Heilbehandlungen im Ausland, einschließlich ärztlicher Leistungen, Arznei- und Verbandmittel sowie stationärer Krankenhausaufenthalte.
Versichert sind zudem medizinisch notwendige Transporte sowie ärztlich angeordnete Rücktransporte nach Deutschland. Im Todesfall werden Überführungskosten oder Bestattungskosten im Ausland bis zur Höhe der bei einer Überführung nach Deutschland entstehenden Kosten übernommen.
Verlängert sich der Aufenthalt aufgrund nachgewiesener Transportunfähigkeit, besteht Versicherungsschutz über das reguläre Reiseende hinaus im tariflich vorgesehenen Umfang.
Schutzimpfungen vor privaten Auslandsreisen werden bis zu 105 Euro pro Versicherungsjahr erstattet. Die Erstattung umfasst sowohl die Kosten des Impfstoffs als auch die ärztliche Durchführung der Impfung.
Die Erstattung ärztlicher Leistungen erfolgt im Rahmen der jeweils gültigen Gebührenordnungen und der tariflichen Leistungsgrenzen. Maßgeblich sind die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte sowie die Regelungen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker.
Eine generelle unbegrenzte Erstattung oberhalb dieser Höchstsätze ist im Tarif nicht vorgesehen.
Bei erfolgreichem Gesundheits-Check kann ein Beitragsnachlass von 10 Prozent auf bestimmte Tarifbestandteile gewährt werden. Voraussetzung ist die Erfüllung der tariflichen Gesundheitskriterien.
Bei Leistungsfreiheit besteht Anspruch auf eine garantierte pauschale Beitragsrückerstattung. Zusätzlich kann eine erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung erfolgen, deren Höhe vom individuellen Tarif und leistungsfreien Jahren abhängt.
Die Rückerstattung kann alternativ auch als Beitragsstundung verwendet werden, wodurch sich die laufende Beitragszahlung temporär reduziert.
Ja. Be Fit Smart ist eine private Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte. Der Tarif übernimmt nach Leistung der Beihilfe die verbleibenden Restkosten der medizinisch notwendigen Heilbehandlung entsprechend dem vereinbarten Erstattungssatz.
Die Beihilfe erstattet – je nach persönlicher Situation – in der Regel 50 bis 80 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen. Be Fit Smart übernimmt anschließend die verbleibenden erstattungsfähigen Restkosten bis zur vereinbarten Höhe. Voraussetzung ist, dass zunächst die Beihilfe in Anspruch genommen wird.
Die Erstattung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Prozentsatz in Verbindung mit dem Beihilfebemessungssatz. In vielen Fällen ergibt sich gemeinsam mit der Beihilfe eine Absicherung von bis zu 100 Prozent der erstattungsfähigen Kosten. Maßgeblich sind jedoch die tariflichen Leistungsgrenzen und Bedingungen.
Sehhilfen werden bis zu 600 Euro innerhalb von 24 Monaten erstattet. Diese Grenze gilt je versicherte Person und ermöglicht eine regelmäßige Kostenübernahme für Brillen oder Kontaktlinsen.
Für Sehschärfenkorrekturen mittels Lasertechnologie stehen bis zu 4.000 Euro innerhalb von 60 Monaten zur Verfügung. Innerhalb der ersten 24 Monate nach Versicherungsbeginn ist die Erstattung auf 600 Euro begrenzt. Dadurch wird eine planbare und langfristige Leistungsstruktur geschaffen.
Be Fit Smart übernimmt Restkosten für Zahnersatzleistungen, einschließlich Material- und Laborkosten. Dazu zählen beispielsweise Kronen, Brücken, Inlays und Implantate. Die Erstattung erfolgt im Rahmen der tariflichen Bedingungen und ergänzt die Beihilfeleistung.
Ja. Bei privaten Auslandsreisen von bis zu sechs Wochen werden ambulante und stationäre Heilbehandlungen im versicherten Umfang erstattet. Zusätzlich sind medizinisch notwendige Rücktransporte nach Deutschland abgesichert.
Schutzimpfungen vor privaten Auslandsreisen werden bis zu 105 Euro pro Versicherungsjahr erstattet. Dazu gehören typische Reiseimpfungen wie Hepatitis, Typhus oder Gelbfieber.
Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Honoraranteile oberhalb der üblichen Höchstsätze der Gebührenordnungen berücksichtigt werden. Voraussetzung ist eine medizinische Begründung sowie die tarifliche Zulässigkeit der Abrechnung.
Für einzelne Leistungsbereiche gelten die üblichen Wartezeiten gemäß den allgemeinen Versicherungsbedingungen. Für bestimmte Reiseleistungen kann auf Wartezeiten verzichtet werden. Die konkreten Regelungen ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag.
Die Beiträge für Be Fit Smart hängen von mehreren Faktoren ab, darunter Eintrittsalter, Beihilfesatz, gewählte Bausteine sowie individueller Gesundheitszustand. Für einen 30-jährigen Beamten kann der monatliche Beitrag – je nach Konstellation – im Bereich von rund 270 Euro liegen, inklusive einer vereinbarten pauschalen Beitragsrückerstattung. Zu berücksichtigen ist, dass optionale Bausteine wie stationäre Wahlleistungen oder ein Beihilfeergänzungstarif den Beitrag entsprechend erhöhen können.
Be Fit Smart ist ein gezielter Ergänzungstarif mit klar umrissenen Leistungsbereichen und definierten Höchstgrenzen.
Be Fit Best hingegen ist als umfassender ausgerichtete Lösung konzipiert und deckt ein breiteres Spektrum an ambulanten, zahnärztlichen und ergänzenden Leistungsbereichen ab.
Während Be Fit Smart vor allem Eigenanteile reduziert, ist Be Fit Best auf maximale Leistungstiefe und erweiterten Versicherungsschutz ausgelegt.

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